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Inselpost

Informationen zu Angeboten im Dekanat Kirchen

Liebe Mitchristen,

mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus hat das Bistum Trier bis auf Weiteres, mindestens aber bis Ende August, eine Absage von öffentlichen Veranstaltungen angeordnet.

Generalvikar von Plettenberg betont, dass es selbstverständlich sei, „dass in dieser Situation die Kirche an der Seite der Menschen bleibt“.

Mit verschiedenen Angeboten möchten wir als katholische Kirche im Dekanat Kirchen an Ihrer Seite stehen.

Alle Angebote finden Sie unten.

Ein "Segen für den Sommer"

Egal ob man nun in den Sommerurlaub fährt,                                                            

es sich zuhause auf dem Balkon oder im Garten gemütlich macht                         

- für diese Sommerzeit wollen wir in der Tradition des Reisesegens um den Segen Gottes bitten.

Im Psalm 91 heißt es zu Beginn:

“Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt,

darf bleiben im Schatten des Allmächtigen.

Darum sage ich zum Herrn:

Du bist meine Zuflucht und meine sichere Festung,

du bist mein Gott, auf den ich vertraue.“

Ein schattiges Plätzchen im Sommer, ein Zufluchtsort an dem ich Ausruhen kann und neu Kraft schöpfe,                                                          

eine Schutzhütte, die mich aufnimmt – all das können die Sommer- und Ferientage für uns sein und das will auch unser Gott für uns sein.

Unter seinen Schutz und (Sonnen-)Schirm dürfen wir uns und unsere Freunde und Familien stellen.

 

Dies wollen wir für alle Menschen, die am „nahdran“ in Betzdorf in der Bahnhofstraße vorbeikommen, sichtbar machen und ein großes Fenster mit dem „Segen für den Sommer“ gestalten. So können wir vielen Menschen diesen Segen mit auf den Weg geben. Wir laden Euch/Sie alle ein, mit uns den Segen zu erbitten und zu verteilen, indem Ihr/Sie aus der Bastelvorlage einen Schirm bastelt und gestaltet.       

Dieser Schirm kann für einen selbst oder andere Menschen sein. Der Schirm kann weiterverschenkt oder für sich selbst behalten werden. Toll wäre es auch, wenn vielleicht die eine oder der andere mehrere Schirme basteln und uns Schirme für das Fenster im „nahdran“ zur Verfügung stellen – damit sich das Fenster mit Segensschirmen füllt und immer bunter wird!

Wie geht das?

Es gibt zunächst zwei verschiedene Vorlagen unter denen man auswählen kann – die eine ist etwas plastischer und schon mit dem Psalmtext vorgestaltet. Die andere ist zum ganz freien Gestalten gedacht. Die Vorlage muss jeweils einfach ausgedruckt werden. Bei der Vorlage mit dem Psalmtext auf dem Schirm empfiehlt sich dickeres Papier und es kann dann ein Schirmstiel eingeklebt werden. Bei der anderen Vorlage, die sich auch für Kinder gut eignet, kann weißes Papier angemalt oder buntes Papier verwendet werden, das dann noch verziert wird … hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer möchte, kann gern den Namen auf den Schirm schreiben, für wen der Segen erbeten wird!

Wer uns Schirme für das Fenster im „nahdran“ zur Verfügung stellen möchte, kann uns diese entweder über das Dekanatsbüro des Dekanates Kirchen (Decizer Str.8 in Betzdorf) zukommen lassen oder mit uns Kontakt aufnehmen, um evtl. eine Übergabe zu vereinbaren. Kontakt: Pastoralreferentin Ulrike Ferdinand, Tel.: 02741-93878-12 oder ulrike.ferdinand(at)bistum-trier.de

Sommerliche Grüße!!!

„Schritt für Schritt“ ist die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Dekanat Kirchen wieder möglich

Auf Basis des Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ im Bistum Trier und nach Freigabe der Landesregierung ist es auch im Dekanat Kirchen seit Mai wieder möglich, öffentlich und gemeinsam Gottesdienst in einigen Kirchen der Pfarreien zu feiern. Nach sorgfältiger Planung, Vorbereitung und Abstimmung mit den Pfarrgremien und den Pastoralteams starten schrittweise die Gottesdienste in den Pfarreiengemeinschaften.

Eine Zusammenstellung der öffentlichen Gottesdienste finden Sie hier.

Bewusst behutsam und verantwortungsvoll startet die Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste im Dekanat Kirchen abgestimmt in kleinen Schritten. Grundlage des Vorgehens und der Überlegungen ist, jede gottesdienstliche Feier so zu gestalten, dass sie einerseits würdig ist, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus weitestgehend vermieden wird. Es gelten die jeweils aktuellen Vorgaben des Bistums und der Landesverordung des Landes Rheinland-Pfalz.

Die konkreten Gottesdienstzeiten entnehmen Sie bitte den üblichen Veröffentlichungen in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften. Auch sind dort weitere Informationen für das jeweilige Vorgehen und Verfahren für die öffentliche Feier der Gottesdienste benannt, diese können je nach Kirche und Pfarrei mitunter unterschiedlich sein. Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber, ist auf einen Kirchgang zu verzichten.

kfd begleitet mit verschiedenen Materialien und Angeboten

Die meisten unserer gewohnten Aktivitäten können nicht stattfinden. Auf der Facebook-Seite www.facebook.com/kfdtrier kann man an den kfd-Themen dranbleiben.

Darüber hinaus hat auch der kfd Bundesverband Gebete, Impulse und Gottesdienste zusammengestellt, die uns in dieser Krise begleiten können.

Die Materialien finden sich unter www.kfd-bundesverband.de

Gebet um ViertelVor Acht – Abends um 19.45 Uhr

Guten Tag zusammen!

Wir von der Gruppe Insel2.0 beten seit Dienstag, dem 17.3.2020 ein gemeinsames Abendgebet über WhatsApp. Für diejenigen, die nicht mit dem Smartphone unterwegs sind, stelle ich den Ablauf und die Texte zum Ausdrucken zur Verfügung. Gebt sie weiter an Menschen, denen das gemeinsame Gebet wichtig ist. So können wir Gemeinschaft sein, ohne einander zu gefährden.

Beten im Heiligen Geist

„Beten heißt, die Gegenwart Gottes erleben“ (Franz von Sales)

Wer für sich betet, auch wer in Gemeinschaft betet, erlebt sich betend in Gottes Gemeinschaft.

Nach dem Apostel Paulus kann „das Gebet nur mit Hilfe des Heiligen Geistes stattfinden.“ Unser Beten ist „das Werk des Heiligen Geistes, der im Innersten mit uns verbunden ist.“  Die Verbindung zwischen uns und dem Heiligen Geist ist tief und innig, und so stellt sich die Frage: Was kommt beim Beten von mir, was vom Heiligen Geist? Im Gebet treten wir vor Gott, und wir wissen: „Der Heilige Geist hat mit uns und in uns und durch uns gebetet.“

Drei wichtige Voraussetzungen gibt nach Kardinal Luis Antonio Tagle, wenn es um das Beten geht: Den Wunsch Gott sehen zu wollen, ihm begegnen zu wollen, und in Demut den Heiligen geist verstehen zu wollen.  

Im Gebet müssen wir uns bemühen dem Herrn „klar und offen zu begegnen, wie wir wirklich sind, in unserer Gebrochenheit, unserer Müdigkeit, unseren Schmerzen und Sorgen.“ Wir sollen also kommen wie wir sind, nicht wie wir sein wollen. Wenn wir Gott im Gebet wirklich begegnen wollen, müssen wir „in einer Verfassung der Stille.“ Die Stille, und nur die Stille, öffnet den Raum für echte, tiefe Begegnung. „Stille ist eine innere Verfassung, mit der wir in erhöhter Aufmerksamkeit auf den Heiligen Geist warten und hören. Menschen, die in einer solchen Stille ihr Leben verbringen, entwickeln eine feine Sensibilität für andere Menschen und ihre Bedürfnisse. Sie sind oft das, was man das Herz einer Gemeinschaft nennt. Ohne Stille können wir nicht empfänglich werden für die Signale des Heiligen Geistes in unseren Herzen, in den anderen Menschen und in der Welt. … Gebet schafft Gemeinschaft. Und wahre Gemeinschaft führt das Gebet fort. Beten ist eine Schule für das Leben in Gemeinschaft. … Die Frucht des Gebetes ist ein liebender Mensch. Das Chaos in der Welt von heute rührt von einer krankhaften Verleugnung der Wahrheit her. … Wenn Menschen überall das Gebet wiederentdecken und sich das Gebet als Aufgabe zu Herzen nehmen würden, dann hätten wir die Kraft, eine weltweite Gemeinschaft zu bilden.“

Pater Wilhelm von Rüden

Die obenstehenden Gedanken und die Zitate – außer dem Zitat zu Beginn – sind aus dem Buch „Glaube – Liebe – Hoffnung – (Vom Christsein in einer globalisierten Welt) von Kardinal Luis Antonio Tagle zu finden im Kapitel „Zusammen beten“ auf den Seiten 113 bis 128. Dort befinden sich auch die Bibelstellen, auf die er sich bezieht.

Medienverlag 2014 – ISBN: 978-3-86357-081-1